Quartalsrückblick: P2P, ETFs uvm. im März 2019

Sparrate im März 2019: 67% des Gesamt-Nettoeinkommens (inkl. Dividenden, Zinsen & nebenberufliche Selbständigkeit)

Gesamt-Rich-Bitch-Status:
15% geschafft vom Weg in die finanzielle Freiheit!
Vergleich November 2018: 12%

P2P-Kredite

Aktueller Stand:
6,6% in P2P // Ziel max: 10%

Meine P2P-Investments liefen im ersten Jahresquartal gediegen und komplett ohne mein Zutun vor sich hin. Keine schlechten Nachrichten oder heftigeren Ausfälle, dafür erste nennenswerte Zinsen: durchschnittliche Zinseinnahmen pro Monat (gesamt): 44,15 Euro ❤

Meine Rendite beträgt aktuell durchschnittlich 11,71% über alle Plattformen hinweg. Läuft!

Im März fiel die Erneuerung des Wohnsitz-Nachweises 2019 für Viainvest an – schnell und easy wie immer, aber das Finanzamt war auch echt auf Zack. Top!

  • Momentan bin ich investiert in:
    • EstateGuru (13,47% Rendite)
    • Grupeer (13-14% Rendite?)
    • Robocash (12% Rendite)
    • Viainvest (11,66% Rendite)
    • Mintos (10,95% Rendite)
    • Peerberry (10,29% Rendite)
    • Flender (10,11% Rendite)
    • Bulkestate (nicht investiert)

Learnings & Pläne rund um P2P:

  • Crowdinvesting ausbauen (Bulkestate u. Co.)
  • Crowdfunding mit in die Planung aufnehmen
  • Für die letzten knapp 4 Prozentpunkte meines Investments auf eine optimale Verteilung achten. Durch die Lektüre von „Das 1×1 der P2P-Kredite“* ist mir klargeworden, dass ich bei meinen P2P-Investments die Diversifikationskriterien „Länder“ und „Kreditarten“ völlig außer Acht gelassen habe. Das will ich nachholen und steht für das Quartal 2 an!

Exchange Traded Funds (ETFs)

Nach inzwischen mehreren Sparplan-Ausführungen freue ich mich, dass die Talfahrt an der Börse vorerst überwunden ist und sich meine zwei ETFs momentan positiv entwickeln.

Eine Gesamtperformance von 8,06% (7,68% bei meinem Welt-ETF und 9,03% beim EM) finde ich durchaus attraktiv und ich bin gespannt, wohin die Reise weiterhin geht! Ich überlege sogar, den Anteil der monatlichen Sparrate in diesem Segment zu erhöhen.

Learnings & Pläne rund um ETFs:

  • Auf dem Kapitalgipfel wurde ich – wieder einmal – auf ARERO aufmerksam. Das wäre eigentlich eine sehr schöne Möglichkeit, um endlich auch die Themen „Rohstoffe“ und „Renten“ abzuhaken, auf das ich einfach überhaupt keine Lust habe, die aber in jedes klassische 08/15-Portfolio hineingehören. Meh. ARERO hat eigentlich eine ganz nette Performance; nicht überwältigend, aber solide. Von den Kosten her auch absolut erschwinglich. ARERO kommt also auf die kein Ende nehmende „finanzielle Bucket-List“
  • außerdem liebäugle ich mit Hochdividenden-ETFs …
  • und mit nachhaltigen ETFs ^^ Aber da werde ich das eine oder andere Thema vermutlich mit Einmalkäufen abhaken, was allerdings heißt, dass ich auf Überschneidungen achten muss und *schwupps sind wir mitten im aktiven Investieren statt im angenehm passiven, wofür ETFs ja an und für sich perfekt geeignet sind. Grrr!

Einzelaktien

Nach einem tendenziell unerfreulichen Start ins neue Jahr und einigen Börsenturbulenzen stand mein Aktiendepot zwischenzeitlich ganz schön dürr herum. Nun geht es auf die Dividenden zu, die Kurse strahlen mit der Sonne um die Wette (naja – fast …) und der starke Einbruch meines Depots ist auch wiederhergestellt (zweitweise war der Wert um 20% gesunken und das tut schon tatsächlich weh). Gut, das liegt leider hauptsächlich an meinen Goldkindern Jenoptik und Vonovia, der Rest ist entweder eine Value-Vollkatastrophe oder nicht nennenswert, aber wie gesagt: dieses Jahr lege ich ein besonderes Augenmerk auf die Dividenden. Die Literatur dazu wartet schon auf mich 🙂

Siemens ist mein erster Dividendenzahler 2019 – der Bär steppt aber vrsl. wieder April/Mai herum.

Learnings & Pläne rund um meine Einzelaktien:

Leider bin ich beim Thema „ausländische Aktien“ noch nicht weitergekommen, aber durch das verstärkte Investieren in die ETFs kann ich diesbezüglich zumindest ein klein wenig ruhiger schlafen und habe hier keine Eile dahinter.

Was mir nicht gefällt ist das hohe Maß an liquiden Mitteln im Depot – nach der Finanzstrategie-Selbstfindungsphase letztes Jahr ist hier alles auf „hold“ und die günstige Shopping-Phase im Oktober habe ich sowieso verpasst. Klar, man nimmt sich immer vor, „dass mir das nie wieder passiert“ und man die günstigen Einstiegszeitpunkte nicht wieder verpasst, aber meine Liste mit geeigneten Einzelaktien bzw. REITs (sollten ja mein nächstes Thema werden) ist noch in der Mache und daher liegt wohl noch ein wenig länger uninvestiertes Kapital herum und wird von der Inflation gefressen.

Gut, während ich diese Zeilen schreibe wird mir klar, was für eine gequirlte Scheiße das ist und dass ich neue Investitionen schnellstens angehen muss!!11einseinself …

To Dos rund um mein Aktienportfolio:

  • REITs
  • Liste mit ausländischen Aktien, die infrage kommen
  • Was ist eigentlich mit diesen Marihuana-Investments (wie z. B. Aurora), von denen ich immer mal wieder lese? Ist das „das nächste große Ding“?

Immobilien & REITs

Im Westen nichts Neues. REITs stehen auf dem Plan, physische Immobilien sind nicht in Sicht (und zugegeben wüsste ich aktuell auch nicht, wo ich deren Management unterkriegen sollte/wollte/könnte, aber wer will, findet ja bekanntlich immer Wege). To be continued …

Medien, Finanzliteratur & Co.

  • Im Februar hat mich „Ein Hund namens Money“ (Bodo Schäfer)* extrem begeistert! Dazu gibt es auch in Kürze eine Rezension 🙂 Wann immer jemand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis äußert, dass er oder sie sich neuerdings für das Thema Finanzen interessiert, wird auf dieses Buch als perfekte locker-leichte Einführung verwiesen!
  • Der komplette März stand ganz im Zeichen des Buches „Das 1×1 der P2P-Kredite“ von Vincent Willkomm und Sebastian Wörner*. Die Rezension dazu ist hier zu finden.
  • „Der Crash ist die Lösung“* blockiert mich. Ich kann es nicht anders sagen. Es ist inhaltlich bestimmt ganz super, aber ich bin mit den ersten 150 Seiten durch und habe das Gefühl, dass morgen die Welt untergeht und entsprechend langsam und qualvoll ist die Lektüre. Vermutlich hätte ich in der Zwischenzeit längst mehrere andere Bücher lesen können, will aber unbedingt erst dieses abschließen, in der Hoffnung, darin eine To-Do-Liste zu finden, wie ich mich vor der nächsten Finanzkrise schützen kann. Nach jedem einzelnen Kapitel hoffe ich, dass die Anleitung und die Tipps endlich kommen – aber dazu muss ich mich wohl erst noch ein wenig weiter durch die Verbrechen der Finanzwelt schmökern …

Erkenntnisse im 1. Quartal 2019

  • Ich habe jetzt schon mein Jahresziel für 2019 erreicht – zumindest laut meiner Financial-Independence-Exceltabelle. Solange die Aktien nicht wieder heftig einbrechen, darf ich mir also neue Ziele setzen, und diesmal höher/realistischer ^^
  • Februar und März habe ich komplett auf Konsum verzichtet und auch in Berlin mit Franzi gesprochen, die ein Jahr Klamotten-und-Acessoires-Fasten hinter sich hat und nun, nachdem ihr die Konsumwelt abermals zu bunt wurde, frisch wieder damit begonnen hat. Mit ihr über ihre Erfahrung zu sprechen wird voraussichtlich das erste Interview auf meinem Blog!
  • Natürlich reite ich gerade auf der über die Konsumwelt hinwegschwappenden Welle des Minimalismus mit und habe damit begonnen, blaue-Ikeataschen-weise auszumisten und mich von Dingen zu trennen, die ich bisher nicht loslassen wollte (obwohl sie keinerlei Existenzberechtigung in meinem Leben haben).
  • Der Kapitalgipfel hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig der gemeinsame Austausch ist – und dass ich gar nicht mehr soweit am Anfang der finanziellen Bildung stehe wie gedacht …
  • Optionshandel zieht gerade meine Aufmerksamkeit auf sich. Aber auch viele andere Themen. Da ich den Sumpf des Sich-Verzettelns ja bereits (er-)kenne, will ich auch hier schön der Reihe nach vorgehen und erst ein Thema abhaken, bevor das nächste angegangen wird. Dazu werde ich bis zum nächsten Quartalsrückblick eine Grafik basteln mit der anvisierten Vermögensverteilung über die verschiedenen Assetklassen hinweg und dann schön der Reihe nach „auffüllen“ und abhaken.
  • meine Vermögensverteilung ist zu einseitig börsenlastig, zu viel Kapital liegt uninvestiert herum und das Ganze wird in der nächsten Zeit korrigiert werden müssen:
Aktuelle Vermögensverteilung, bei der ich bei einem Börsencrash ECHT starke Nerven brauche 😦

Ziele für das 2. Quartal 2019

*Transparenz: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Falls Du über diesen Link das jeweilige Buch kaufst (wer weiß? 😉 ), erhalte ich einen kleinen Anteil von Amazon. Falls nicht, freut es mich, dass Du bis hierhin gelesen hast und freue mich sogar noch mehr über einen Kommentar von Dir!

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3 Gedanken zu “Quartalsrückblick: P2P, ETFs uvm. im März 2019

  1. Hallo Sventja,

    hast du dir auch schon bondora Go&Grow angeschaut? Ich bin auch auf einigen P2P Plattformen seit 2015 investiert. Ich habe deinen Blog durch Zufall entdeckt und bin gleich hängengeblieben.

    Mach weiter so. Ich werde deinen Blog weiterhin verfolgen.
    Gruß Markus

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    1. Hallo Markus,

      vielen lieben Dank für Deinen netten Kommentar! Feedback wie Deines motiviert ungemein 🙂

      Witzigerweise sitze ich just am Rebalancing meiner P2P-Investments und dabei wird auch Go & Grow eine Rolle spielen. Natürlich gibt es dazu dann auch einen ausführlichen Blogartikel 😉

      Wobei es mich jetzt natürlich brennend interessiert, warum Du speziell auf Bondoa Go & Grow hinweist?

      Herzliche Grüße
      Sventja

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